Fachkompetenz für Ihre professionelle Objekteinrichtung

Wir sind Ihr Partner für die professionelle Objekteinrichtung. Egal ob Sie ein Bürogebäude, ein Lager oder eineWerkstatt einrichten möchten, bei unseren Einrichtungsexperten sind Sie immer in den besten Händen.

Unsere Innenarchitektinnen planen Ihre neue Wunscheinrichtung in 2D und 3D. Wenn Sie möchten, können wir auch das gesamte Gebäude mit der geplanten Einrichtung visualisieren.

Nach der Auftragserteilung kümmern sich bei PROTREMO Experten um eine problemlose Realisierung. Die Montage wird von ausgebildeten Fachkräften ausgeführt und alle zugesagten Termine werden eingehalten.

PRO con_plan – unser Konzept für die ganzheitliche Büroeinrichtung

In Deutschland erarbeiten wir bereits die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes in Büros. Dabei sind die Ansprüche an ein gutes, zweckmäßiges sowie ergonomisch ausgestattetes Büro enorm gestiegen. Eine moderne und zum Unternehmen passende Büroausstattung steigert die Motivation und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Mit PRO con_plan haben wir unsere Vorgehensweise systematisch zusammengefasst.

Proconplan

Weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre PRO con_plan.

Akustik – die Kunst der Stille

Lautstärke im Büro oder im Betrieb begleitet uns schon lange Zeit. Die technologische Entwicklung und der Trend zu großen, offenen Räumen stellen immer höhere Anforderungen an eine effiziente Schallabsorption.

Jede Art von Hintergrundgeräuschen wie beispielsweise Gespräche, Klingeltöne, Druckergeräusche stören die Konzentration und lenken ab. Das Ergebnis ist eine stark reduzierte Leistungsfähigkeit. Dazu steigt die Fehlerquote.

Unsere Einrichtungsexperten entwickeln Akustiklösungen für jede Anforderung. Egal ob im Büro, in öffentlichen Bereichen oder im Betrieb. Wir arbeiten mit den führenden Herstellern von Akustiklösungen sehr eng zusammen. Die Realisierung und die Montage vor Ort erfolgt durch unsereMontageteams.

Beispiele von Akustiklösungen:

Brandschutz – Sie profitieren von unserem Wissen

Feuer und die damit einhergehende Rauchentwicklung ist mit das Schlimmste, was passieren kann. Vor allem in öffentlichen Gebäuden, in Fluchtwegen oder überall dort, wo sich viele Menschen versammeln werden hohe Anforderungen an die Entflammbarkeit der dort eingesetzten Materialien gestellt. Dazu gehören auch die Möbel.

Leider besteht hier nach wie vor viel Unsicherheit und auch viele Ausführungen zu diesem Thema sind geprägt durch jede Menge Unwissen. Die Begriffe „Schwerentflammbarkeit“ und die Baustoffnorm „B1“ werden in diesem Zusammenhang gerne fälschlicherweise verwendet. Beides sind Bezeichnungen für das Brandverhalten von Baustoffen, entsprechend der Normen B1 und B2 der DIN 4102. Diese werden durch ein allgemeines bauaufsichtliches bzw. baurechtliches Prüfzeugnis einer zugelassenen Prüfstelle wie beispielsweise die MPA Stuttgart für Bodenbeläge, Wand- und Deckenmaterialien sowie für Bezugsstoffe und Schaumstoffe vergeben.

Möbel sind keine Baustoffe!

Häufig wird bei Möbeln aber trotzdem von B1 Qualität gesprochen. Das ist gelinde gesagt ein riesen Unsinn und belegt das Unwissen derjenigen Person, die so etwas ausführt. Möbel können auch niemals in einem Brandschacht geprüft werden, denn Brandschächte haben in der Regel ein Maß von ca. 40x40 cm. Möbel passen dort also gar nicht rein.

Weit verbreitet ist auch die Meinung, dass wenn ein Möbel mit einem Metallgestell (also nicht brennbar), einem Schaumstoff in B1 Qualität und einem Bezugsstoff in B1 Qualität ausgestattet ist, dieses Möbel in der Summe ja schwerentflammbar sein muss. Auch das ist ein Trugschluss, denn beide Materialien im Verbund können trotzdem lichterloh brennen.

Bei Möbeln spricht man deshalb von der Beurteilung des Brandverhaltens als Polsterverbund nach DIN 66 084 mit den Klassen P-c/P-b/P-a. Diese Beurteilung resultiert aus einer normativen Prüfung des Brennverhaltens von Polsterverbunden gemäß den Normen DIN  EN 1021-1 (Brandquelle Zigarette), DIN EN 1012-2 (Brandquelle Butangasflamme) und DIN EN 54341 (Papierkissentest).

Die Klassifizierungsnorm DIN 66 084 P-a ist die höchstmögliche Beurteilung beim Brandverhalten von Polsterverbunden. Getestet wird mit dem Möbel oder einem Modellsitz mit einem genormten 100 Gramm Kissen aus zerknülltem Zeitungspapier,das auf die Sitzfläche gelegt und angezündet wird. Bestanden ist der Test, wenn die Flamme die Höhe der Rückenlehne um nicht mehr als 45 cm übersteigt, die Armlehnen nicht erreicht werden und der Polsterverbund nach spätestens 15 Minuten selbst verlischt.

Beim Einsatz von Möbeln in Bereichen mit besonderen Brandschutzanforderungen empfehlen wir unseren Kunden immer dieKlassifizierung nach DIN 66 084 P-a.

Unsere Experten wissen wie Möbel aufgebaut werden müssen, dass diese eine normative Prüfung nach DIN 54341 bestehenund damit die Klassifizierung nach DIN 66 084 P-a erreichen.

Gemeinsam mit einem Kunden haben wir ein Sofamodul entwickelt, welches aufgrund der eingesetzten Werkstoffe einunkritisches Brandverhalten hat. Vorgesehener Einsatzbereich sind Lounges in Shopping Centern. Mit der Klassifizierung nachDIN 66 084 P-a kann dieses nun sogar in Bereichen eingesetzt werden, wo nur nicht brennbare Baumaterialien vorgesehen sind. Ausgestattet ist dieses Sofamodul mit einem Korpus aus Aluminium und Sitzpolster mit Federkern für einen hohenSitzkomfort.

Interview mit Holger Herbst, Vorstand PROTREMO AG

Mit Holger haben wir über das Thema professionelle Objekteinrichtung gesprochen.



Wie geht PROTREMO vor, wenn ein Unternehmen eine neue Büroeinrichtung sucht?

Nach Eingang der Anfrage sichten wir zuerst einmal alle Daten und Informationen. Im persönlichen Gespräch mit dem Kunden werden die Anforderungen an die neue Einrichtung im Detail festgelegt. Mit PRO con_plan haben wir ein System für eine systematische Vorgehensweise entwickelt. Punkt für Punkt wird abgearbeitet und am Ende unterbreiten wir dem Kunden unseren Planungsvorschlag zusammen mit einem detaillierten Angebot.


Wie erklärst du dir eure sehr gute Erfolgsquote bei Objektangeboten?

Unsere unglaubliche Erfolgsquote bestätigt meine Kollegen und mich bei unserem Vorgehen. Die Kunden spüren unsere Leidenschaft für eine perfekte Einrichtung. Von Anfang an erarbeiten wir mit großem Engagement und Tempo Lösungen für alle Anforderungen. Dazu arbeiten wir mit den führenden Herstellern der Branche zusammen. Diese unterstützen uns hervorragend, sowohl bei der Umsetzung von Sonderlösungen wie auch bei den Einkaufskonditionen.


Bei jedem Objekt werden Sonderlösungen gefordert. Wie geht ihr damit um?

Darauf haben wir uns sehr gut eingestellt. Wir arbeiten neben den etablieren Herstellern auch mit vielen Spezialisten sehr eng zusammen. Da sprechen wir in erster Linie über Metallbauer und Schreiner. Mittlerweile finden wir solche Sonderlösungen sogar sehr gut, denn damit werden die Anforderungen höher und nur wenige Wettbewerber können hier auf Augenhöhe mitspielen.


Wie plant ihr eine Objekteinrichtung?

Die Planung erstellen unsere Innenarchitektinnen. Zuerst in 2D und nach Abstimmung mit dem Kunden erfolgt die Planung in 3D. Meistens visualisieren wir verschiedene Ausschnitte aus der Gesamtplanung. Die Visualisierung zeigt dem Kunden wie seine neue Einrichtung aussehen wird.


Realisiert ihr Objekte nur in Deutschland oder arbeitet ihr auch im Ausland?

Unser Hauptabsatzmarkt ist Deutschland. Für unsere Kunden richten wir allerdings auch Objekte im angrenzenden Ausland ein. So haben wir beispielsweise für Tchibo das neue Logistikzentrum in Cheb Tschechien oder für Geis die Verwaltung am Standort Luxemburg ausgestattet.


Wie organisiert ihr die Montage der Möbel?

Im Gegensatz zu vielen Marktbegleitern konzentrieren wir uns nicht nur auf eine Region, sondern sind bundesweit und wie bereits ausgeführt, auch mal im Ausland tätig. Wir haben deutschlandweit sechs Logistikstandorte. Damit decken wir alle Regionen perfekt ab. Die Möbel werden von unserem Zentrallager in Bad Kissingen oder direkt vom Hersteller zum jeweiligen Logistikstandort geliefert. Nach dem Eintreffen aller Möbel wird mit dem Kunden der Montagetermin vereinbart. Zu diesem Termin erfolgt die Anlieferung, Montage und das Verpackungsmaterial wird natürlich auch gleich entsorgt.


Häufig klagen Kunden über eine zu hohe Lautstärke im Büro. Habt ihr dafür Lösungen?

Vor allem im Großraumbüro ist das Thema Akustik sehr wichtig. Für die Firma Q-loud haben wir erst kürzlich vorhandene Arbeitsplätze mit verschiedenen Schallabsorptionsmodule ausgestattet. Dazu gehören vor allem Deckensegel, Akustikbilder und Stellwände. Mit diesen Maßnahmen konnte der Lärmpegel deutlich reduziert werden und die Mitarbeiter von Q-loud können nun konzentriert arbeiten.


Wie berechnet ihr die Menge an benötigter Absorptionsfläche?

Zum einen haben wir einen großen Erfahrungsschatz und zum anderen können Akustikspezialisten heute schon sehr genau berechnen, wie viel Quadratmeter Absorptionsfläche zur Erreichung eines bestimmten Nachhallwertes benötigt werden.


Brandschutz ist ja mittlerweile auch bei Möbeln ein Thema. Bietet ihr Möbel in B1 Qualität an?

Nein, denn es gibt keine Möbel in B1. B1 ist eine Baustoffnorm und bezieht sich nur auf Baumaterialien. Leider ist dieses Unwissen nach wie vor weit verbreitet und wir erhalten sogar Ausschreibungen mit diesem Unsinn. Bei Möbeln spricht man deshalb von der Beurteilung des Brandverhaltens als Polsterverbund nach DIN 66 084 mit den Klassen P-c/P-b/P-a. Diese Beurteilung resultiert aus einer normativen Prüfung des Brennverhaltens von Polsterverbunden gemäß den Normen DIN EN 1021-1 (Brandquelle Zigarette), DIN EN 1012-2 (Brandquelle Butangasflamme) und DIN EN 54341 (Papierkissentest). Die Klassifizierungsnorm DIN 66 084 P-a ist die höchstmögliche Beurteilung beim Brandverhalten von Polsterverbunden. Getestet wird mit dem Möbel oder einem Modellsitz mit einem genormten 100 Gramm Kissen aus zerknülltem Zeitungspapier, das auf die Sitzfläche gelegt und angezündet wird. Bestanden ist der Test, wenn die Flamme die Höhe der Rückenlehne um nicht mehr als 45 cm übersteigt, die Armlehnen nicht erreicht werden und der Polsterverbund nach spätestens 15 Minuten selbst verlischt. Beim Einsatz von Möbeln in Bereichen mit besonderen Brandschutzanforderungen empfehlen wir unseren Kunden immer die Klassifizierung nach DIN 66 084 P-a. Gerne übernehmen wir neben der Produktentwicklung auch die Koordination des Ablaufes der normativen Prüfungen in enger Zusammenarbeit mit der MPA Stuttgart.


Wo habt ihr euer Wissen für solche Möbel zuletzt eingesetzt?

Gemeinsam mit der ECE haben wir in den letzten Monaten Konzepte für die Möblierung von Lounges in Shopping Centern entwickelt. Die dort eingesetzten Möbel müssen höchsten Brandschutzanforderungen entsprechen.

Wir bedanken uns bei Holger für seine Zeit und die ausführlichen Informationen.

Einrichtungsbeispiele:

Einige unserer vielen Referenzen:

  • JAKO Sportartikel
  • 11880 Internet Services
  • S Broker
  • eps infrastructure service
  • Heineking Teschner Partner
  • Volksbank Bochum Witten
  • Behörde für Inneres und Sport Hamburg
  • Geis Industrie Service / Geis Global Logistics
  • DEKRA
  • Pfaudler Group
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Stadt Frankfurt
  • Stadt Paderborn
  • Novocont Systembau
  • Medienhaus Bauer
  • Tricer Management
  • Stadt Alsdorf
  • Johanniter Klinik am Rombergpark Dortmund
  • Gebr. Nolte Autohäuser
  • Stadt Rodgau
  • König GmbH
  • Regionaldirektion für die Deutsche Vermögensberatung, Katzwang
  • D.C. Development
  • UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft
  • Volkssolidarität Berlin
  • ECE Projektmanagement
  • FC-Moto
  • Materion
  • Q-loud
  • Aurubis
  • Stadtgalerie Passau
  • Okandada